
Beim Parteitag in Berlin setzte er sich in einer Kampfabstimmung gegen die Europa- und Verteidigungspolitikerin Strack-Zimmermann durch. Für Kubicki stimmten 390 Delegierte. Das entspricht 59,3 Prozent. Auf Strack-Zimmermann entfielen 259 Stimmen. Die FDP-Politikerin hatte sich erst am Nachmittag bereit erklärt, doch anzutreten. Kubicki erklärte, er sei froh darüber, dass die beiden "alten Schlachtrösser" der FDP ins Geschirr gingen. Zudem trat er Befürchtungen entgegen, er wolle die Partei weiter nach rechts rücken. Strack-Zimmermann wandte sich dagegen, eine parteiinterne "Brandmauer"-Debatte zu führen.
Zum neuen ersten stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Delegierten den nordrhein-westfälischen Landeschef Höne.
Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
