Rentenstreit
Wüst warnt vor Koalitionsbruch - Bas erwartet Billigung im Bundestag

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wüst hat vor einem Bruch der Bundesregierung wegen des Rentenkonflikts gewarnt.

    Der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) steht an einem Rednerpult.
    NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). (imago / Bonn.digital / Marc John)
    Die SPD tue sich bei der Reform der Rente zwar schwer, aber die Regierung dürfe hieran nicht brechen, sagte er dem "Tagesspiegel". Er rief zur Unterstützung von Bundeskanzler Merz auf. Alle hätten nun eine besondere Verantwortung, Stabilität in der Bundesregierung und der Koalition zu gewährleisten. Rufe nach der Bildung einer Minderheitsregierung wies der CDU-Politiker zurück. Diese bedeute nichts anderes als Neuwahlen.
    Sozialministerin Bas, SPD, zeigte sich in der "Rheinischen Post" überzeugt, dass die Rentenpläne der Regierung trotz des Widerstands junger Unionsabgeordneter kommende Woche im Bundestag verabschiedet werden. Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchef Hoffmann. Im Koalitionsausschuss seien zentrale Forderungen der Jungen Gruppe der Unionsfraktion aufgegriffen worden, sagte er der "Bild"-Zeitung.
    18 Abgeordnete der Jungen Gruppe von CDU und CSU im Bundestag drohen seit Wochen mit einer Blockade der Regierungspläne zur Stabilisierung des Rentenniveaus.
    Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.