
Wenn mit der Angelegenheit nicht gut umgegangen werde, könne der Konflikt die beiderseitigen Beziehungen in eine äußerst gefährliche Lage bringen, sagte er bei einem Treffen mit US-Präsident Trump in Peking. Xi betonte, es handele sich um das wichtigste Thema im bilateralen Verhältnis.
China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und strebt eine Vereinigung mit dem Festland an - notfalls auch mit militärischen Mitteln. Die USA unterstützen den demokratisch regierten Inselstaat und planen unter anderem den Verkauf von Waffen.
Das erste Gespräch zwischen Xi und Trump dauerte rund zwei Stunden. Auf der Agenda standen auch der Iran-Krieg und Handelsfragen.
Xi kündigte bei einem anschließenden Termin mit US-Wirtschaftsvertretern eine weitere Öffnung Chinas für Investitionen aus dem Ausland an. Davon würden auch amerikanische Unternehmen profitieren.
Trump hält sich noch bis morgen in China auf. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten seit fast einem Jahrzehnt.
Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
