Fußball
XXL-WM lukrativer als bisher angenommen

Die Fußball-WM hat der FIFA nach Schätzungen Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar eingebracht. Das teilte Präsident Infantino mit. Ursprünglich war mit 11 Milliarden durch das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada gerechnet worden. Bei der vorangegangenen Fußballweltmeisterschaft in Katar nahm die FIFA rund 5,8 Milliarden Dollar ein. 

    Das Logo der WM 2026 vor einem roten Hintergrund, daneben stehen Menschen.
    Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft offenbar deutlich mehr Gewinn ab als ursprünglich geplant. (x)
    Demnach machten Hospitality-Angebote und Ticketverkäufe, insbesondere über den Zweitmarkt, einen erheblichen Teil des Anstiegs aus. Die FIFA behält auf ihrer Wiederverkaufsplattform sowohl vom Verkäufer, der den Preis beliebig festlegen darf, als auch vom Käufer jeweils 15 Prozent Gebühren ein. Kritiker sprechen von einem legalisierten Schwarzmarkt.
    Ein Großteil der Einnahmen soll an die 211 Mitgliedsverbände gehen. Infantino will sich kommendes Jahr im Amt bestätigen lassen. Anders als der Deutsche Fußball-Bund sollen laut "Guardian" "mehr als 200" Verbände ein Unterstützerschreiben für die Wiederwahl des Schweizers unterzeichnet haben - ungeachtet der Kontroverse um die Aussetzung der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun infolge eines Anrufs von US-Präsident Donald Trump bei Infantino.
    Diese Nachricht wurde am 19.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.