
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind sie auf dem Weg in die Niederlande. Bislang wurden nach Angaben der WHO an Bord acht mutmaßliche Hantavirus-Fälle registriert, fünf davon wurden inzwischen bestätigt. Drei Infizierte sind gestorben. Spanien erteilte dem Schiff mit knapp 150 Menschen an Bord inzwischen die Erlaubnis, einen Hafen auf den Kanarischen Inseln anzulaufen. Je nach Virenstamm kann das Hantavirus im schlimmsten Fall zu Nierenversagen oder Lungenödemen führen.
Der Tropenmediziner Schmidt-Chanasit hält eine größere Ausbreitung für unwahrscheinlich. Er sagte im Deutschlandfunk Nova, optimale Verbreitungsbedingungen gebe es nur bei engen, länger anhaltenden Kontakten.
Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
