Gesundheit
Zahl der Borreliose-Fälle deutlich gestiegen

Die Zahl der gemeldeten Borreliose-Fälle ist vielerorts in Deutschland deutlich angestiegen.

    Im Gegenlicht ist der Schatten einer Zecke (Ixodida) auf einem Blatt zu sehen. Hier wartet der blutsaugende Ektoparasit auf seine Beute. Viele Zeckenarten sind bedeutende Krankheitsüberträger.
    Der Schatten einer Zecke auf einem Blatt. Etwa 1 von 100 Zeckenstichen führt zu einer Borreliose-Erkrankung. (dpa-Zentralbild)
    Sachsen meldete für 2025 mehr als 2.600 Infektionen, rund 1.000 mehr als ein Jahr zuvor. Zuvor hatten schon Bayern und Berlin von ähnlichen Entwicklungen berichtet. Berlin registrierte mit rund 1.400 Fällen so viele wie noch nie seit Beginn der Meldepflicht im Jahr 2013. In Bayern infizierten sich knapp 5.500 Menschen mit Borreliose. Das waren rund 1.500 mehr als im Jahr 2024.
    Die Krankheit wird durch Zeckenstiche übertragen und kann zu schwerwiegenden Folgen führen, etwa Gelenk,- Herzmuskel- und Nervenentzündungen. Die Zeckensaison dauert in Deutschland je nach Temperaturen ungefähr von März bis September.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.