Epidemie
Zahl der Ebola-Fällle im Kongo steigt weiter

Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo ist weiter gestiegen.

    Mitarbeitende im Bezirk Rwampara im Kongo mit Desinfektionsmitteln. Sie sind komplett in weiße Overalls gehüllt, die sie vor dem Virus schützen sollen. In der Hand hält einer eine Spritze, wie man sie von Pflanzenschutzmitteln kennt.
    Mitarbeitende im Bezirk Rwampara im Kongo mit Desinfektionsmitteln (Archivbild) (picture alliance / AP Photo / Dirole Lotsima Dieudonne / Dirole Lotsima Dieudonne)
    Nach Regierungsangaben sind inzwischen mindestens 488 Menschen erkrankt. Von ihnen seien 86 an der Infektion gestorben. Experten gehen allerdings davon aus, dass nicht alle Fälle dokumentiert sind.
    Gestern hatten die Weltgesundheitsorganisation WHO und die afrikanische Gesundheitsbehörde CDC einen 6-Monatsplan zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo angekündigt. WHO-Generaldirektor Tedros erklärte, bis November würden 580 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Damit wolle man etwa Laboranalysen, Versorgung und Überwachung der Infizierten sowie der Gemeinden finanzieren.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.