
Behördenangaben zufolge gibt es inzwischen 671 Verdachtsfälle und 160 mutmaßlich auf das Virus zurückzuführende Todesfälle. Die Weltgesundheitsorganisation hatte gestern noch von weniger als 600 Verdachtsfällen und rund 130 Toten gesprochen.
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hatte laut der afrikanischen Gesundheitsbehörde in der nordöstlichen Provinz Ituri begonnen. Es handelt sich um den insgesamt Ebola-Ausbruch im Kongo seit 1976.
Für den derzeit im Kongo auftretenden Bundibugyo-Typ des Virus gibt es weder einen Impfstoff noch eine Therapie. Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
