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Zahl der Ebola-Toten in DR Kongo auf 506 gestiegen

Über einen Monat nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer auf 506 gestiegen.

    Mehrere Menschen stehen um eine Person in einem Ganzkörperschutzanzug, einige von ihnen tragen Atemschutzmasken.
    Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in der Demokratischen Republick Kongo ist erneut gestiegen. (XinHua / dpa)
    Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile über 1.560 Infektionsfälle bestätigt. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind von dem Ausbruch betroffen. Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Das von dem Erreger ausgelöste Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
    Experten ⁠zufolge ⁠zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang ⁠unbemerkt, bevor Mitte Mai offiziell der Ausbruch erklärt ⁠wurde. Die Demokratische Republik Kongo hat bereits mehrere Ebola-Ausbrüche erlebt.
    Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.