
Wie die Behörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, wurden mittlerweile über 1.560 Infektionsfälle bestätigt. Besonders drei Provinzen im Osten des Landes sind von dem Ausbruch betroffen. Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Das von dem Erreger ausgelöste Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten.
Experten zufolge zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang unbemerkt, bevor Mitte Mai offiziell der Ausbruch erklärt wurde. Die Demokratische Republik Kongo hat bereits mehrere Ebola-Ausbrüche erlebt.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
