
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erwarben 2025 rund 332.500 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit. Das seien 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Am häufigsten ließen sich erneut Menschen aus Syrien einbürgern. Ihre Zahl sank jedoch um 21 Prozent auf 65.600. Dahinter folgten Türken und Russen, deren Zahl jeweils um mehr als 50 Prozent stieg.
Den Anstieg bei Türken und Russen erklärt das Statistische Bundesamt damit, dass es seit der Modernisierung des Staatsangehörigkeitsgesetzes 2024 die Möglichkeit gibt, seinen alten Pass zu behalten.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
