
Das teilte der Präsident der Nationalversammlung, Rodríguez, mit. Die Zahl der Verletzten gab er mit mehr als 3.200 an. Nach offiziellen Angaben werden drei Tage nach den beiden schweren Erdbeben noch mehrere zehntausend Menschen vermisst.
Nach Einschätzung von Hilfsorganisationen sinkt die Aussicht, Überlebende zu finden. In der Stadt La Guaira und auch andernorts suchen die Menschen in den Trümmern teils mit bloßen Händen nach Verschütteten. Laut dem UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten, Ocha, sind Rettungsteams aus mindestens 17 Ländern unterwegs in die Krisenregion beziehungsweise bereits im Einsatz. Inzwischen trafen auch knapp 50 Kräfte des Technischen Hilfswerks in der Hauptstadt Caracas ein.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
