
Fast 6.300 seien bei den Amtsgerichten beantragt worden und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Trend wies zuletzt deutlich nach oben: Allein im März stieg demnach die Zahl der Firmenpleiten um 15,8 Prozent. Am stärksten betroffen war der Bereich Verkehr und Logistik, gefolgt vom Gastgewerbe und dem Baugewerbe. Die Forderungen der Gläubiger sanken den Angaben zufolge trotz der gestiegenen Fallzahlen deutlich, und zwar von 19,9 auf 9,3 Milliarden Euro. Grund sei, dass weniger wirtschaftlich bedeutende Firmen Insolvenz angemeldet hätten.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
