
Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Demnach kamen in Deutschland 654.300 Kinder zur Welt. Wie in den Vorjahren ging die Geburtenzahl in den östlichen Bundesländern mit 4,5 Prozent stärker zurück als in den westlichen Bundesländern. Dort lag der Rückgang bei 3,2 Prozent. Unter den Bundesländern verzeichnete ausschließlich Hamburg ein Plus von 0,5 Prozent.
Die Statistiker führen den Geburtenrückgang vorallem auf zwei Entwicklungen zurück: Zum einen kämen die zahlenmäßig kleineren Geburtenjahrgänge der 1990er Jahre in das wichtige Alter von Anfang 30, in dem häufig die Entscheidung für Kinder falle. Zum anderen sinke seit 2022 die zusammengefasste Geburtenziffer, die angibt, wie viele Kinder eine Frau im Durchschnitt bekommt.
Einen Rückgang der Geburtenzahlen melden laut vorläufigen Ergebnissen für 2025 auch andere EU-Staaten, darunter Frankreich, Österreich, Italien und Schweden.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
