UNO-Welternährungsbericht
Zahl der Hungernden in der Welt leicht rückläufig

Im weltweiten Kampf gegen Hunger verzeichnen die Vereinten Nationen leichte Fortschritte.

    Frauen warten auf die Ausgabe von Nahrungsmitteln an einem Gebäude des Welternährungsprogramms im somalischen Baidoa.
    Frauen warten auf die Ausgabe von Nahrungsmitteln an einem Gebäude des Welternährungsprogramms im somalischen Baidoa. (picture alliance / AP / Geneva Costopulos)
    Wie aus dem aktuellen Welternährungsbericht hervorgeht, waren im vergangenen Jahr rund 22 Millionen Menschen weniger von Hunger betroffen als im Jahr zuvor. In einigen Regionen Afrikas und Westasiens habe sich die Lage jedoch verschärft. Insgesamt litten immer noch 8,2 Prozent der Weltbevölkerung an Hunger. UNO-Generalsekretär Guterres warnte auf dem Ernährungsgipfel der Vereinten Nationen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, Hunger schüre Instabilität und untergrabe den Frieden.
    Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan nannte es inakzeptabel, dass viele Menschen an Unterernährung litten in einer Welt, in der es eigentlich genug Essen für alle gäbe. Der Kampf gegen Hunger bleibe ein Schwerpunkt deutscher Entwicklungszusammenarbeit.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.