
Dies geht aus einer Untersuchung der US-Unternehmensberatung BCG hervor. Unter "Superreichen" führt sie Personen auf, die über ein Finanzvermögen von mehr als 100 Millionen Dollar verfügen. Deren Zahl habe sich im vergangenen Jahr von 3.000 auf 3.300 erhöht, heißt es in dem Bericht. Die Zunahme wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass diese Menschen häufig in renditestarke Anlageklassen wie Private Equity investieren und ihre Vermögen so weiter vermehren.
In Deutschland besitzen die Superreichen laut der Untersuchung fast ein Viertel des gesamten Finanzvermögens. Damit sei die Vermögensverteilung hierzulande im internationalen Vergleich "überdurchschnittlich ungleich", heißt es.
Die BCG unterscheidet in ihrer Untersuchung zwischen Finanzvermögen einerseits und Vermögen in Sachwerten wie Immobilien oder Edelmetallen andererseits. Letztere gingen im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent zurück, was unter anderem auf sinkende Immobilienpreise zurückgeführt wird.
Im weltweiten Vergleich leben die meisten Superreichen laut der Untersuchung in den USA, gefolgt von China. Deutschland liegt auf Platz drei.
Diese Nachricht wurde am 10.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.