
Die Armee des westafrikanischen Landes gibt die Zahl nun mit 175 an. Zuvor hatte sie von 20 Toten gesprochen. Den Angaben zufolge soll es sich um Kämpfer der Dschihadisten-Miliz IS handeln. Der Einsatz im nordöstlichen Bundesstaat Borno richtete sich gegen deren Kontrollpunkte und Waffenlager. Eigene Verluste habe es nicht gegeben, hieß es.
Bei einem gemeinsamen Einsatz der USA und Nigerias am Wochenende soll bereits ein ranghoher IS-Kommandeur getötet worden sein.
Im vergangenen Jahr hatten beide Länder eine militärische Zusammenarbeit vereinbart. Zuvor war ein diplomatischer Streit beigelegt worden. US-Vertreter hatten der nigerianischen Regierung vorgeworfen, nichts gegen die Verfolgung von Christen zu unternehmen.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
