Asien
Zahl der Vermissten in Nepal deutlich auf fast 2.000 gestiegen

Im Katastrophengebiet in Nepal hat sich die Zahl der Vermissten laut Behördenangaben auf knapp 2.000 deutlich erhöht. Die Zahl liegt jetzt bei mindestens 1.924. Es werden auch mehr Todesopfer gemeldet - inzwischen sind es 579.

    Ein Mann steht am Ufer eines Flusses und schaut auf die Schäden, die die Flut verursacht hat.
    Ein Mann am Ufer des Flusses Bhotekoshi (picture alliance / Sipa USA | JNA PRESS)
    Im benachbarten, ebenfalls betroffenen Tibet kamen nach bisherigen Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens fünf Menschen ums Leben. Als vermisst gemeldet sind dort 558.
    Ein Gletschereinsturz am Mittwoch hatte eine Flutwelle aus Gestein, Eis, Schlamm und Geröll ausgelöst. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes sind mehr als 90.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm:

    Viele stehen vor dem Nichts – Überleben und leben nach der Sturzflut in Nepal
    Katastrophe in Nepal: Die Rolle des Klimawandels im Himalaya
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.