
Das seien etwas mehr als vor einem Jahr, sagte ein BKA-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa anlässlich des heutigen Tags der vermissten Kinder. Darunter befänden sich aktuelle Vermisstenmeldungen, aber auch solche, die seit Jahren ungeklärt seien. Die älteste stamme aus dem Jahr 1957. Die meisten Fälle ließen sich laut BKA lösen. 96 Prozent seien in der Regel nach drei Monaten erledigt. Bei einem Großteil der vermissten Kinder handele es sich um Fälle von Kindesentziehungen, Dauerausreißern oder unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Nur bei einem sehr geringen Teil müsse ein Unglücksfall oder eine Straftat befürchtet werden. Das BKA rief die Bevölkerung zu Mithilfe auf. Oft entscheide eine einzige, bisher unbedeutend erscheinende Beobachtung über den Erfolg einer Fahndung.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
