Hochwasser
Zahl der Vermissten sinkt auf drei - Pegel gehen nur langsam zurück

Die Zahl der Vermissten in den Hochwasser-Gebieten ist gesunken. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums werden aktuell noch drei Menschen vermisst, darunter auch ein 22-jähriger Feuerwehrmann.

    Ein Paar watet barfuss durch das Hochwasser in der Altstadt von Passau.
    Ein Paar watet barfuss durch das Hochwasser in der Altstadt von Passau. (IMAGO / Sven Simon / IMAGO / Frank Hoermann / SVEN SIMON)
    Er war am Sonntag in Schwaben mit einem Boot gekentert und verschwunden. Insgesamt sind bei den Überschwemmungen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.
    Vor allem entlang der unteren Donau gehen die Wasserstände weiter nur sehr langsam zurück. In Passau liegt der Pegel bei rund 8 Meter 80. Normal sind etwa 6 Meter. In Regensburg befürchten die Behörden, auf dem durchnässten Boden könnten Hochwasserschutzmaßnahmen wegbrechen.

    Warnungen vor Gesundheitsgefahren

    In einigen Orten in den Hochwassergebieten riefen die Behörden dazu auf, das Trinkwasser abzukochen. Unter anderem im Unterallgäu seien teilweise Keime in die Leitungen gelangt. Zudem wurden einzelne Badeseen wegen Gesundheitsgefahren gesperrt; unter anderem die Stadt Friedrichshafen erließ für den Bodensee ein Badeverbot.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Hochwasserlage in Ostbayern
    Diese Nachricht wurde am 06.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.