
2024 seien es im Vergleich zum Jahr davor 12,5 Prozent weniger gewesen, teilte der gemeinnützige Verein Ärzte gegen Tierversuche mit. Die meisten Tierversuche insgesamt gebe es in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Mehr als 75 Prozent aller rund 1.200 Affen werden demnach aber in NRW eingesetzt. Mit zusammen etwa drei Millionen von der Bundesstatistik erfassten Tieren bleibe das Ausmaß weiterhin alarmierend, hieß es. Fast zwei Drittel würden bei Versuchen eingesetzt oder für wissenschaftliche Zwecke getötet, etwa zur Organentnahme. Die übrigen seien sogenannte Überschusstiere, die für Versuche gezüchtet, aber nicht verwendet und aus wirtschaftlichen Gründen getötet worden seien.
Tierversuche dienen neben der Grundlagenforschung vor allem der Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung von Therapien. Ihre Zahl geht seit längerem zurück. - Der Ärzte-Verein wertet für seine Analysen die Tierversuchsstatistik der Bundesländer aus, veröffentlicht vom Bundesinstitut für Risikobewertung.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
