"Reporter ohne Grenzen"
Mehr als 50 Angriffe auf Pressevertreter in Deutschland im vergangenen Jahr

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" hat für das vergangene Jahr 55 Angriffe auf Journalisten und Redaktionen in Deutschland dokumentiert.

    Eine Person hält ein Banner in die Höhe, darauf steht "Reporter ohne Grenzen - Für Pressefreiheit".
    "Reporter ohne Grenzen" ging insgesamt 99 Hinweisen nach. (picture alliance / dpa / Johannes Eisele)
    Das geht aus einem heute vorgelegten Bericht hervor. Danach waren vor allem Recherchen und Filmaufnahmen in rechtsextremen Milieus gefährlich. Zugleich verwies "Reporter ohne Grenzen" darauf, dass von einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle auszugehen sei. 2024 Jahr hatte die Organisation insgesamt 89 Übergriffe verzeichnet.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.