
Die zentrale Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit der Vorsitzenden Fahimi läuft zur Stunde in Nürnberg. Das wichtigste Thema der Veranstaltungen sind Mehrbelastungen für Arbeitnehmer durch die geplanten Sozialreformen und die hohen Energiepreise. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Vassiliadis, warnte in einer Erklärung vor sozialpolitischen Rückschritten in Deutschland. Die Beschäftigten seien nicht die Verursacher der aktuellen Wirtschaftskrise, sondern die Leidtragenden. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wüst sprach sich bei einer Kundgebung in Mühlheim an der Ruhr für ein Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik aus. Was dem im Wege stehe, sei allerdings der Umgang miteinander, sagte der CDU-Politiker. Es werde zu viel übereinander geschimpft.
Neben Gewerkschafts-Veranstaltungen gibt es zahlreiche weitere Demonstrationen, in Berlin zum Beispiel die sogenannte "Revolutionäre 1.Mai-Demo". Im vergangenen Jahr beteiligten sich laut Behördenangaben rund zehntausend Menschen. Die Berliner Polizei bereitet sich mit mehr als 5.000 Kräften auf einen Einsatz vor.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
