Neue Waldbrände in Südeuropa
Zahlreiche Menschen fliehen vor den Flammen

In mehreren Ländern Südeuropas sind im Zuge der jüngsten Hitzewelle neue Brände ausgebrochen.

    In einem von einem Waldbrand verwüsteten Gebiet in der Nähe von Piedralaves in der Provinz Ávila, Spanien, stehen verkohlte Bäume.
    Waldbrände in Spanien hinterlassen eine verwüstete Landschaft. (Olmo Calvo / AP / dpa / Olmo Calvo)
    Französische Medien berichteten über etwa 40 Feuer. Betroffen ist unter anderem das südliche Departement Var. Dort mussten rund 700 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Ein größerer Brand brach im Burgund in der Nähe der Großstadt Dijon aus. Bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich gewütet hatten, konnte die Feuerwehr ein erneutes Ausbreiten des Feuers verhindern.
    In Spanien entstand in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal ein neuer Brand. 12 Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle wurden evakuiert. In anderen Gebieten Spaniens entspannte sich die Lage inzwischen wieder.
    Mehrere Waldbrände wüten derzeit in Griechenland, der schlimmste im Süden der Insel Kreta. Dort kamen drei Feuerwehrleute bei Löscharbeiten ums Leben. Etwa 8.000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.