
Nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation wurden in den vergangenen zwei Tagen 121 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften getötet. Es gebe mehrere hundert Verletzte. Besonders massiv sei die Gewalt in der Hauptstadt Maputo sowie den Städten Beira und Nampula. Demonstranten errichteten Straßensperren und plünderten Geschäfte sowie Banken.
Auslöser der Unruhen war die Verkündung des Ergebnisses der Präsidentenwahl vom Oktober. Am Montag hatte die Wahlbehörde den Kandidaten Chapo von der seit 49 Jahren regierenden Partei Frelimo zum Sieger erklärt. Die Opposition spricht von Wahlbetrug. EU-Wahlbeobachter sehen ebenfalls Anzeichen für Manipulationen.
Diese Nachricht wurde am 26.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
