Südamerika
Zahlreiche Tote nach Erdbeben in Venezuela befürchtet - Pistorius bietet Hilfe an

Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela wird mit zahlreichen Toten gerechnet.

    Zu sehen sind Einsatzkräfte, die sich in den Trümmern eines eingstürzten Gebäudes dem Unglücksort nähern.
    Rettungsarbeiten nach schweren Erdstößen in Caracas (AFP / MANAURE QUINTERO)
    Die geschäftsführende Präsidentin Rodríguez rief den Notstand aus. Ersten Meldungen zufolge kamen mindestens 32 Menschen ums Leben. 700 weitere wurden verletzt. Rodríguez verwies darauf, dass es aus dem besonders betroffenen Bundesstaat La Guaira noch keine Opferzahlen gibt. Die US-Erdbebenwarte USGS befürchtet eigenen Modellrechnungen zufolge mehrere tausend Opfer.
    Die beiden kurz aufeinander folgenden Beben hatten eine Stärke von 7,2 beziehungsweise 7,5.
    US-Außenminister Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten würden umgehend Suchtrupps, Rettungsteams und medizinische Güter entsenden. Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte, die Bundeswehr stehe bereit und könne kurzfristig bis zu sechs Transportflugzeuge zur Verfügung stellen. Auch andere Staaten wie Brasilien, Mexiko, Panama und Katar signalisierten Hilfsbereitschaft.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.