
Himmler sagte der "Süddeutschen Zeitung", man hätte früher die Grundsatzfrage stellen müssen, am besten schon vor der eigentlichen Einladung. Er widersprach der Darstellung, das Justiziariat des ZDF habe den Auftritt zunächst durchgewunken. Dieses habe frühzeitig und eindeutig davor gewarnt, das Lied "Keine Angst" ununterbrochen und unwidersprochen auf der Bühne zu inszenieren, so Himmler.
Der ZDF-Intendant führte aus, in dem Lied habe man es unzweifelhaft mit einer "Gebrauchsanweisung zum linken, gewaltbereiten Widerstand" zu tun. Dieser münde in Grüßen an linksextreme, zum Teil rechtskräftig verurteilte Gewalttäter.
Musiker beklagt Zensur und kündigt Ersatzauftritt an
Die ZDF-Spitze hatte den Auftritt von Danger Dan und des Pianisten Igor Levit in der Sendung "Die Anstalt" kurzfristig unterbunden und den Schritt damit begründet, dass in dem Lied zur Gewalt aufgerufen werde. Später hatte sie präzisiert, das Lied propagiere Selbstjustiz und schließe rechtswidrige Taten nicht aus.
Danger Dan warf dem ZDF daraufhin Zensur und einen Eingriff in die Kunstfreiheit vor. Er und Igor Levit kündigten für Dienstagabend eine Aufführung ihres Lieds in Berlin an. Es handle sich um eine musikalisch-politische Ersatzveranstaltung unter dem Motto "Die Keine Angstalt".
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: Danger Dan - Wie politische Diskurse im ZDF früher geführt wurden
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



