
Bis 2029 seien zehn Milliarden Euro eingeplant, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Berlin mit. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über Details der Pläne berichtet. Das Geld solle unter anderem in zusätzliche Ausrüstung, Gebäude und Personal etwa beim Technischen Hilfswerk fließen. Dobrindt (CSU) sagte, sein Haus werde zudem eine neue Stabsstelle "Kommando zivile Verteidigung" schaffen, die im Verteidigungsfall die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr koordiniere.
Darüber hinaus sollen an 50 Standorten medizinische Eingreiftruppen für eine große Zahl von Verletzten aufgebaut werden. Alle öffentlichen Zufluchtsorte wie Bunker, Tiefgaragen oder Tunnel sollen in einem Register erfasst und in die Warn-App NINA aufgenommen werden. Ziel der Maßnahmen ist eine stärkere Vernetzung für mehr Sicherheit.
Am Mittwoch will das Bundeskabinett über das Vorhaben beraten.
Deutscher Landkreistag beklagt mangelnde Einbeziehung
Der Deutsche Landkreistag forderte die Einbeziehung von Ländern und Kommunen.
beim geplanten Zivilschutz-Ausbau. Kreistags-Hauptgeschäftsführer Ruge sagte im Deutschlandfunk, man sei nicht informiert über das Vorhaben von Bundesinnenminister Dobrindt, zehn Milliarden Euro in den Zivilschutz- und Katastrophenschutz zu investieren. Dies dürfe jedoch keine alleinige Veranstaltung im Bundesinnenministerium sein. Im Katastrophenfall werde vor Ort entschieden, was zu tun sei oder wo Verletze untergebracht würden.
beim geplanten Zivilschutz-Ausbau. Kreistags-Hauptgeschäftsführer Ruge sagte im Deutschlandfunk, man sei nicht informiert über das Vorhaben von Bundesinnenminister Dobrindt, zehn Milliarden Euro in den Zivilschutz- und Katastrophenschutz zu investieren. Dies dürfe jedoch keine alleinige Veranstaltung im Bundesinnenministerium sein. Im Katastrophenfall werde vor Ort entschieden, was zu tun sei oder wo Verletze untergebracht würden.
Auch die Hilfsorganisationen als Rückgrat des Katastrophenschutzes müssten in übergeordnete Strukturen einbezogen werden, verlangte Ruge.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
