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Libyen Flutkatastrophe
Zehn Millionen Dollar Soforthilfe der UNO

Die Vereinten Nationen haben nach den verheerenden Überschwemmungen in Libyen Soforthilfe im Umfang von zehn Millionen Dollar freigegeben.

    Niedersachsen, Wunstorf: Hilfsgüter des Technischen Hilfswerkes THW werden am Fliegerhorst Wunstorf in ein Transportflugzeug Airbus A400M der Luftwaffe verladen. Die Bundeswehr bringt vom Fliegerhorst in Wunstorf aus Hilfsgüter des THW in das Überschwemmungsgebiet nach Libyen.
    Luftwaffe fliegt Hilfsgüter des THW nach Libyen. (Julian Stratenschulte/dpa)
    UNO-Nothilfekoordinator Griffiths sagte in Genf, es gehe nun darum, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Das Ausmaß der Überschwemmungskatastrophe nannte er schockierend. Helfer der Vereinten Nationen seien im Land, sie würden mit den Behörden und Ersthelfern zusammen arbeiten. Weitere internationale Hilfe kommt unter anderem aus Deutschland, Italien und mehreren Ländern des Nahen Ostens.
    Nach offiziellen Angaben sind bisher mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Der Bürgermeister von Darna befürchtet allerdings allein für seine Stadt bis zu 20.000 Tote. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer Katastrophe "epischen Ausmaßes".
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.