Frankreich
Zehn Personen wegen Cybermobbing von Präsidentengattin Macron verurteilt

Ein Gericht in Paris hat zehn Angeklagte wegen extrem abfälliger Äußerungen im Internet über die Ehefrau des französischen Präsidenten Macron verurteilt.

    Brigitte Macron im weißen Oberteil steht vor einer Wand und winkt in die Kamera.
    Wehrt sich erfolgreich gegen Cybermobbiong: Brigitte Macron (imago/Zuma Press)
    Das Strafmaß liegt in den meisten Fällen bei sechs Monaten auf Bewährung. Die Angeklagten - acht Männer und zwei Frauen - hatten zahlreiche Kommentare veröffentlicht, in denen sie Brigitte Macron unter anderem als Transsexuelle bezeichneten. Zudem äußerten sie sich abfällig aufgrund des großen Altersunterschiedes zwischen der Präsidentengattin und ihrem Mann. Dabei war gar von Pädophilie die Rede.
    Brigitte Macron sagte dem Fernsehsender TF1 am Wochenende, sie habe die Klage eingereicht, um im Kampf gegen Belästigung ein Exempel zu statuieren.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.