Söder
Zehn-Punkte-Plan für neue Einigkeit in der CSU

CSU-Chef ​Söder will die Parteimitglieder angesichts der Debatte über seinen Politikstil stärker inhaltlich und organisatorisch beteiligen.

    München: Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt nach der Sitzung des CSU-Vorstands, an einer Pressekonferenz in der CSU-Landesleitung teil.
    Sitzung des CSU-Vorstandes in München (Sven Hoppe / dpa / Sven Hoppe)
    Es gehe ihm darum, die Partei ‌mitzunehmen und zu ⁠motivieren, sagte der bayerische Ministerpräsident nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München. Das soll in Gremien und Diskussionsformaten mit Fachpolitikern, Parteibasis und externen Experten geschehen, wofür Söder einen Zehn-Punkte-Plan vorlegte. Streit schade der Partei und der Demokratie.
    Söder war nach der Kommunalwahl im März innerparteilich unter Druck geraten. Die Freien Wähler, mit denen die CSU in Bayern in einer Koalition regiert, hatten stark abgeschnitten. Die CSU verlor dagegen viele Bürgermeister- und Landratsposten. Die AfD legte deutlich zu. CSU-Vize Weber forderte zu Pfingsten in einem Brief an Mandatsträger ⁠eine stärkere inhaltliche Profilierung der Partei. Dies wurde auch als Angriff auf Söder gewertet.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.