
Die Internationale Organisation für Migration teilte mit, zuletzt seien fast 37.000 Menschen aus Kordofan geflohen. Die Region liegt zwischen Darfur im Westen und der Hauptstadt Khartum weiter östlich. - Im Sudan kämpfen die Armee und die RSF-Miliz seit April 2023 um die Macht. Die Gefechte haben sich inzwischen von Darfur nach Kordofan ausgedehnt, so etwa auf die Hauptstadt von Nord-Kordofan, El-Obeid. Die Städte Kadugli und Dilling in Süd-Kordofan werden bereits seit Wochen von der RSF-Miliz belagert.
Die weltweit anerkannte Initiative IPC rief für zwei weitere Städte im Sudan eine Hungersnot aus, für Kadugli und für Al-Faschir in Darfur. Al-Faschir wurde vergangene Woche von der RSF-Miliz eingenommen. Danach kam es dort zu Gräueltaten. Der Internationale Strafgerichtshof hat Ermittlungen wegen möglicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 03.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
