
Sie schwenkten Regenbogenflaggen und forderten auf Schildern gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und queere Menschen. Die Organisatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer auf rund 30.000. Die israelische Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Veranstalter hatten vor Beginn der Parade Sicherheitsbedenken geäußert und verwiesen dabei auf die in Teilen rechtsextreme und fundamentalistische Regierung. Der Minister für innere Sicherheit, Ben-Gvir, soll in der Vergangenheit selbst an Protesten religiöser Extremisten gegen die Pride-Parade teilgenommen haben. 2015 hatte ein streng-religiöser Jude bei der Gay-Pride-Parade eine 16-Jährige erstochen.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
