
Die Veranstaltung für die Rechte sexueller Minderheiten fand trotz der hohen Temperaturen statt, die in der ungarischen Hauptstadt bei 38 Grad Celsius lagen.
Orban hatte die Demonstration im vergangenen Jahr unter anderem unter Verweis auf ein Anti-LGBTQ-Gesetz aus dem Jahr 2021 untersagt. 2025 wurde das Gesetz verschärft. Allerdings sorgte der Budapester Bürgermeister Karacsony dafür, dass die Demonstration stattfinden konnte. Trotz des offiziellen Verbots nahmen mehr als 200.000 Menschen daran teil.
Ungarns neuer Ministerpräsident Magyar, der Orban im Mai nach 16 Jahren als Regierungschef ablöste, betonte, er wolle den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben hätten.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
