
Zehntausende Menschen gingen in Tel Aviv auf die Straße und verlangten Neuwahlen. Die Organisatoren sprachen von mehr als 150.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Damit sei es die größte Kundgebung seit Beginn des Gaza-Kriegs vor achteinhalb Monaten gewesen.
In einer Rede bezeichnete der frühere israelische Inlands-Geheimdienstchef Diskin Netanjahu als "schlechtesten Regierungschef" in der Geschichte des Landes. Kritiker der ultrarechten Regierung werfen ihr unter anderem vor, den Gaza-Krieg in die Länge zu ziehen und damit das Leben der von der militant-islamistischen Hamas verschleppten Geiseln aufs Spiel zu setzen.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
