
Allein in Paris gingen nach Angaben der Organisatoren rund 100.000 Menschen auf die Straße. Die Veranstalter, ein Bündnis aus 180 Verbänden, fordern ein umfassendes Gesetz anstelle von "Einzelmaßnahmen und -gesetzen", um sexualisierte Gewalt zu bekämpfen.
Anlass der Demonstrationen war der Tod eines elfjährigen Mädchens Anfang Juni, das mutmaßlich von einem Sexualstraftäter vergewaltigt und getötet worden war. Der Fall hatte in Frankreich Empörung ausgelöst, weil gegen den Verdächtigen seit 2025 eine Anzeige wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen vorlag, er aber nicht verhört wurde. Ein früheres Ermittlungsverfahren war eingestellt worden.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
