
In der Spitze waren es laut Veranstaltern geschätzt bis zu 30.000 Menschen. Erwartet worden waren nur rund zehntausend. Mehrere Dutzend Musikmobile und fahrende Bühnen zogen durch die Straßen. Die Schlusskundgebung fand gestern Abend auf der Theresienwiese statt.
Die Kundgebungen des Bündnisses "Mehr Lärm für München" finden seit 2014 statt, inspiriert von Rave-Paraden. Abgesehen vom Protest gegen hohe Mieten und Gentrifizierung in der Landeshauptstadt fordert das Bündnis mehr Freiraum für laute Veranstaltungen. Der Anmelder der Kundgebung, Florian Raabe, forderte, buntes städtisches Leben, Kultur, Gastronomie, Clubs, Spielplätze oder Außenveranstaltungen erzeugten sozialen Lärm und dürften nicht mit Baustellen- oder Verkehrslärm gleichgesetzt werden.
Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
