
Nuhr selbst sagte, der Preis mache ihn stolz. Es sei zugleich aber etwas "gruselig", dass man einen Preis dafür bekomme, kein Antisemit zu sein.
Die Auszeichnung für den Kabarettisten war Mitte Mai angekündigt worden. Mit dem Leo-Baeck-Preis werden seit 1957 Persönlichkeiten geehrt, die sich nach Ansicht des Zentralrats in herausragender Weise um die jüdische Gemeinschaft verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören unter anderen Altkanzlerin Merkel sowie die früheren Bundespräsidenten von Weizsäcker, Herzog und Wulff. Der Preis erinnert an den 1956 gestorbenen Rabbiner Leo Baeck.
Diese Nachricht wurde am 10.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
