
Das Zentrum mit Sitz in Kassel soll im Frühjahr 2027 seine Arbeit aufnehmen. Träger ist ein gemeinsamer Verein von Bund und Ländern.
Unabhängige Prüfung und Aufarbeitung von Vorwürfen
Bei der Gründungsfeier im Bundeskanzleramt sagte Sport-Staatsministerin Schenderlein, wer Gewalt erlebe müsse darauf vertrauen können, dass Vorwürfe unabhängig geprüft und konsequent aufgearbeitet würden.
Die Vereinigung "Athleten Deutschland" begrüßte die Gründung des Zentrums. Die Institution lege den Grundstein für ein wirksames Schutzsystem und unterstütze Sportorganisationen bei deren Umsetzung. Geschäftsführer Herber erklärte, man sei damit dem Ziel, Betroffenen Zugang zu unabhängigen Untersuchungs- und Disziplinarverfahren zu verschaffen, ein bedeutendes Stück näher gekommen. Dies sei seit Jahren von Athletenvertretungen gefordert worden.
Vereinigung "Athleten Deutschland" fordert Transparenz
Der Aufbau des Zentrums müsse nun mit hoher Transparenz und der Einbindung der Betroffenen stattfinden, fordert "Athleten Deutschland". Nur so könne das notwendige Vertrauen in das Zentrum entstehen. Dies bleibe ein komplexer Prozess.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
