Selenskyj sagte in der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in New York, die Welt sei Zeuge des zerstörerischsten Wettrüstens der Geschichte. Er nannte als Beispiel den zunehmenden Einsatz von Drohnen und forderte ausdrücklich auch Regeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Kontrolle solcher und anderer Waffen. Der ukrainische Präsident warf zudem Russland vor, im Angriffskrieg gegen sein Land eine Waffenruhe abzulehnen. Man müsse alles tun, Moskau zu stoppen. Ausdrücklich erwähnte er dabei auch das jüngste Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum und die Verletzung des estnischen Luftraums durch russische Kampfflugzeuge.
In der Generaldebatte ergriff auch der iranische Präsident Peseschkian das Wort. Er betonte, die Islamische Republik habe nie nach Atomwaffen gestrebt. Hintergrund seiner Äußerungen ist der bevorstehende Ablauf einer 30-Tage-Frist, bevor UNO-Sanktionen gegen den Iran wieder greifen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten den sogenannten Snapback-Mechanismus Ende August angestoßen - was Peseschkian mit Nachdruck kritisierte. Die drei Länder argumentieren dagegen, der Iran habe die Bedenken gegen sein Atomprogramm bislang nicht ausgeräumt.
Diese Nachricht wurde am 24.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
