
Nach Angaben der Generalzolldirektion in Bonn sind mehr als 2.900 Kräfte im Einsatz. Es gehe um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche. Kontrolliert werde vor allem in großen Depots und Verteilzentren, also dort, wo viele Fahrer und Zusteller anzutreffen seien.
Eine Sprecherin sagte, man stelle immer wieder fest, dass Arbeitszeiten nicht oder nicht vollständig vergütet würden. So würden beispielsweise Überstunden, die Zeiten für das Beladen der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht entlohnt. Dadurch werde der gesetzliche Mindestlohn von 13 Euro 90 pro Stunde unterlaufen. Außerdem würden manchmal Subunternehmen mit dem Ziel eingesetzt, Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten beziehungsweise zu veruntreuen und Steuern zu hinterziehen.
Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
