
In einer Studie, die im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde, werteten die Forscher Daten von Menschen aus, die an einer Langzeitstudie in Großbritannien teilnahmen. Dabei verglichen sie, wie lange die Leute schliefen und wie sich die Schalfdauer auf das biologische Alter der Organe auswirkt.
Das Ergebnis der Studie: Wenn Menschen auf Dauer weniger als sechs oder mehr als acht Stunden schlafen, hat dies negative Folgen zum Beispiel für Organe oder den Hormonhaushalt. Fast alle betroffenen Probanden waren nach der Auswertung von Blutwerten oder MRT-Aufnahmen zufolge älter als sie sein sollten. Die Folge können Krankheiten bis hin zu einem höheren Sterberisiko sein.
Zu wenig Nachtschlaf setzt den Wissenschaftlern zufolge den Körper unter Stress und bringt den natürlichen Rhythmus durcheinander. Zu viel Schlaf schadet vor allem dem Gehirn und kann neuropsychiatrische Erkrankungen begünstigen, zum Beispiel Altersdepressionen.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
