Medienberichte
"Zuckerabgabe" soll kommen - Bundesregierung plant offenbar Einführung für 2028

Die Bundesregierung plant die Einführung einer Zuckerabgabe ab 2028.

    Fliegende und teilweise sich auflösende Zuckerstückchen vor blauem Hintergrund.
    Die Bundesregierung will unter anderem eine "Zuckerabgabe" einführen. (Getty Images / HUIZENG HU)
    Medienberichten zufolge ist sie Teil eines Gesetzentwurfs von Gesundheitsministerin Warken, CDU. Gerechnet wird mit jährlichen Einnahmen von 450 Millionen Euro. Sie sollen in die gesetzlichen Krankenkassen fließen und nicht in den allgemeinen Haushalt. Unions-Fraktionschef Spahn begrüßte das Vorhaben, ebenso wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther. Entscheidend sei aber, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, führte Günther, ebenfalls, CDU, aus. Sein Land hatte jüngst eine Initiative im Bundesrat zur Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke wie Limonaden und Colas eingebracht. Zahlreiche Experten fordern seit Langem einen solchen Schritt.
    Die Zuckersteuer wäre Teil der geplanten Krankenkassen-Reform. Den Berichten zufolge hat sich die Bundesregierung weitgehend auf einen Gesetzentwurf geeinigt. Im kommenden Jahr sollen somit 16,3 Milliarden Euro eingespart werden. Warken wollte ursprünglich mehr als 19 Milliarden einsparen.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.