
Laut Polizei hatte er einen 26-Jährigen des Zuges verwiesen, weil dieser kein Ticket vorweisen konnte. Daraufhin griff der Mann den Zugbegleiter an. Er wurde festgenommen. Das Amtsgericht Zweibrücken erließ Haftbefehl.
Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Palla, schrieb, das Unternehmen verurteile diesen Gewaltexzess und den sinnlosen Tod des Kollegen aufs Schärfste. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft forderte zusätzliche Maßnahmen zum Schutz des Personals. Ihr Vorsitzender Burkert sagte dem Deutschlandfunk, die Länder müssten Geld für doppelt besetzte Schichten im Nahverkehr bereitstellen. Außerdem müsse ein Notfallknopf flächendeckend eingefürt werden und Bodycams sollten zusätzlich zum Bild auch eine Tonaufzeichnung erhalten.
Innenminister Dobrindt fordert Konsequenzen, Verkehrsminister Schnieder spricht von "schwarzem Tag"
Bundesinnenminister Dobrindt forderte entschiedene Konsequenzen. Der CSU-Politiker sagte, der Strafrahmen müsse ausgeweitet und die Mindeststrafe für solche Angriffe deutlich erhöht werden. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erklärte, dies sei ein schwarzer Tag für alle. Gemeinsam müsse man mehr tun für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Züge und Bahnhöfe müssten sicher sein.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer und seine saarländische Kollegin Rehlinger (beide SPD) äußerten sich ebenfalls schockiert. Die Tat sei furchtbarer Ausdruck einer seit langem steigenden Aggressivität gegenüber Zugbegleitern. Der CDU-Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, rief dazu auf, solchen Angriffen entschlossen entgegenzutreten.
Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




