
Der 26 Jahre alte Angeklagte soll dem Schaffner Anfang Februar bei einer Ticketkontrolle nahe Landstuhl mit den Fäusten so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser zwei Tage später an einer Hirnblutung im Krankenhaus starb.
Der Beschuldigte hatte keinen Fahrschein und wollte sich nicht ausweisen. Daraufhin forderte ihn der Zugbegleiter auf, den Regionalexpress zu verlassen: Der Angeklagte weigerte sich und schlug mit voller Wucht mehrfach zu. Die komplette Tat ist von den Kameras im Zug aufgezeichnet worden.
In ihrem Abschlussplädoyer forderte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Verteidigung sieht einen minderschweren Fall der Körperverletzung mit Todesfolge und forderte ein Urteil im Bereich des unteren Strafrahmens.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
