
Das CDU-Präsidium soll am Montag über den Fall beraten, wie Bundeskanzler Merz sagte. Aus der Partei kamen Rücktrittsforderungen. Der Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern, Peters, erklärte, Spahn habe sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt. Der Staatssekretär im Familienministerium, Brand, sprach von einer Zumutung und verwies auf Gefahren für Leihmütter. Auch Vertreter der großen Kirchen in Deutschland übten deutliche Kritik.
Spahn sagte der "Bild", er habe bei dem Thema lange mit sich gerungen und sei innerlich zerrisen gewesen. Er betonte, nicht gegen deutsche Gesetze verstoßen zu haben. Über einen möglichen Rücktritt müsse nun die Fraktion entscheiden.
Spahn hatte öffentlich gemacht, dass er und sein Ehemann in den USA Eltern eines Kindes von einer Leihmutter geworden sind.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
