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Zum Abschuss frei?
Wachsender Widerstand gegen den Wolf in Deutschland

Lange galt er hierzulande als ausgerottet, mittlerweile ist er wieder da: der Wolf. Tierfreunde und Naturschützer freuen sich – Weidetierhalter sind dagegen alarmiert. Immer häufiger beklagen sie Angriffe der Raubtiere auf Schafe und Rinder, trotz Sicherheitsmaßnahmen. Die Wolfsgegner sehen nur einen Ausweg: eine Lockerung des Artenschutzes und eine kontrollierte Jagd.

Von Wolf Renschke | 11.08.2018

    Ein Wolf schaut hinter Bäumen hervor.
    Ein Wolf steht zwischen Bäumen in der Sonne (picture alliance / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Längst gehört er wieder zu Deutschland, nachdem er etwa anderthalb Jahrhunderte ausgerottet war - der Wolf. Seit der Jahrtausendwende ist er von Polen her eingewandert und tritt inzwischen in fast allen Bundesländern auf. Der Wolf - ein faszinierendes Wildtier und gefährliches Raubtier. Letzteres vor allem für Schalenwild und auch für Nutztiere auf der Weide, Schafe und Rinder.
    Immer wieder kommt es zu "Tierrissen" - trotz entsprechender Schutzmaßnahmen, zu denen vor allem Elektrozäune zählen. Weshalb viele Weidetierhalter zunehmend protestiern - gegen die Tatsache, dass der Wolf unter Naturschutz steht. Sie fordern, dass canis lupus kontrolliert bejagt werden darf, was auch von einem Teil der Jägerschaft unterstützt wird.
    Hinzukommt, dass der Wolf auch immer noch die uralten Ängste weckt, die nicht nur in Märchen geweckt und aufrechterhalten wurden.
    "Zum Abschuss frei ? - Wachsender Widerstand gegen den Wolf in Deutschland" - das Thema im "Wochenendjournal" am 11.August 2018 .