
1968 erhielten er zusammen mit seiner Lebensgefährtin May Spils, die auch Regie geführt hatte, auf der Berlinale das Filmband in Gold für die besten Filmdialoge in "Zur Sache Schätzchen". Die Kategorie wurde extra für den Film geschaffen. Die beiden kamen aus der Münchner Bohème und hatten 1964 zusammen mit Klaus Lemke eine Filmfirma gegründet. Auch die zweite Zusammenarbeit des Paares, "Nicht fummeln, Liebling", wurde 1970 einer der erfolgreichste Film in den deutschen Kinos. Enke erhielt für seine Leistung den Ernst-Lubitsch-Preis. An diese Erfolge konnte er später nicht mehr anknüpfen. 1985 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Uschi Glas und Enke hatten damals nach eigenem Bekunden nicht mit dem Erfolg von "Zur Sache, Schätzchen" gerechnet. Eine "Walze des Vergnügens" sei bei der Premiere in München durch den Kinosaal gerollt, sagte die Schauspielerin einmal. Enke sei sogar leicht verärgert gewesen, weil man durch das viele Gelächter seine Pointen nicht mehr verstehen konnte. Der Film lief danach zwei Jahre lang in den deutschen Kinos.
Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
