Integration
Zuwanderung trägt laut Arbeitsagentur wesentlich zur Sicherung der Beschäftigung bei

Geflüchtete haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Beschäftigungswachstum beigetragen.

    Mehrere Bauarbeiter arbeiten gemeinsam an einem modernen Rohbau mit Stahlbeton und Fundamenten.
    "Geflüchtete haben maßgeblich zum Beschäftigungswachstum beigetragen" (picture alliance / Chromorange / Michael Bihlmayer)
    Zwischen 2014 und 2025 sei der Aufbau der Beschäftigung überwiegend von ausländischen Beschäftigten getragen worden, teilte die Behörde in Nürnberg mit. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Hauptfluchtländern Syrien und Afghanistan habe sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre mehr als verdoppelt.
    Ohne Zuwanderung aus dem Ausland wäre die Erwerbsbevölkerung laut Bundesagentur für Arbeit bereits in der Vergangenheit massiv gesunken. So ging zwischen 2014 und 2024 die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter mit deutschem Pass um 3,9 Millionen zurück.
    Die Zuwanderung kann die demografischen Probleme des deutschen Arbeitsmarktes inzwischen nicht mehr vollständig ausgleichen. Für 2026 wird das Erwerbspotenzial - also die Zahl der Erwerbstätigen plus potenziell verfügbare Erwerbstätige - erstmals um rund 40.000 sinken, wie die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Nahles, erklärte
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.