Nach Asylantrag im März
Zwei iranische Fußballerinnen in Australien eingebürgert

Zwei iranische Fußballspielerinnen, die während der Asienmeisterschaften in Australien im Frühjahr Asyl beantragt hatten, sind offiziell eingebürgert worden.

    Spielerinnen der Islamischen Republik Iran während der iranischen Nationalhymne beim Spiel des Asien Cup zwischen Südkorea und dem Iran
    Zwei der iranischen Fußballerinnen sind in Australien offiziell eingebürgert worden (Archivbild). (Dave Hunt / AAP / dpa / Dave Hunt)
    Innenminister Burke überreichte ihnen die australische Staatsbürgerschaft während einer Zeremonie in Brisbane. Der Fall hatte im März international für Aufsehen gesorgt. Mehrere iranische Spielerinnen hatten beim ersten Spiel während der Asienmeisterschaft die Nationalhymne nicht mitgesungen. Dies war als Zeichen des Protests gegen das Regime in Teheran interpretiert worden. Sieben Spielerinnen beantragten anschließend Asyl in Australien, fünf reisten später doch wieder in den Iran zurück. Menschenrechtsorganisationen befürchteten Repressalien gegen die Frauen und ihre Familien.
    Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.