Leipzig
Zwei Jahre nach Fernbus-Unfall: Fahrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Rund zwei Jahre nach einem Fernbus-Unfall mit vier Toten nahe Leipzig ist der Fahrer zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.

    Einsatzfahrzeuge und Rettungshubschrauber stehen auf der A9 an der Unfallstelle.
    Der Unfall hatte sich Ende März 2024 auf der A9 bei Leipzig ereignet. (Jan Woitas / dpa / Jan Woitas)
    Das Amtsgericht Eilenburg sprach den Mann wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung schuldig. Im Prozess hatte er einen Fahrfehler eingeräumt. Übermüdung, Alkohol oder Drogen hätten keine Rolle gespielt.
    Das Fahrzeug des Unternehmens Flixbus war auf der Autobahn 9 nördlich von Leipzig auf dem Weg von Berlin nach Zürich von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung gestürzt. Vier Menschen kamen ums Leben, 46 weitere Fahrgäste wurden teils schwer verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.